Trinkwasserverordnung herunterladen

In der Zwischenzeit haben sich die fünf Mitgliedstaaten Deutschland, Frankreich, die Niederlande, das Vereinigte Königreich und Dänemark auf eine Zusammenarbeit bei der Harmonisierung der Tests für die hygienische Eignung von Produkten, die mit Trinkwasser in Berührung kommen, geeinigt. Am 14. Februar 2017 veröffentlichte das Bundesumweltministerium die “Richtlinien zur Einhaltung der Anforderungen der Trinkwasserverordnung bei der Prüfung und Bewertung radioaktiver Stoffe im Trinkwasser”, die wasser- und durchsetzungsbehörden ein Vorgehen empfehlen. Bei der Ausarbeitung dieser Leitlinien arbeiteten die zuständigen Behörden von Bund und Ländern mit Experten der Wasserwirtschaftsämter zusammen. Sie zielen darauf ab, die lokalen Behörden zu unterstützen, indem sie zu einer einheitlichen Umsetzung der Vorschriften über die Überwachung radioaktiver Stoffe beitragen und als Handlungsempfehlungen dienen, wenn Parameterwerte im Trinkwasser überschritten werden. Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Gleichzeitig wird es auch für häusliche Zwecke verwendet – Baden und Duschen, Wäsche waschen oder die Toilette spülen. In Deutschland muss Trinkwasser strenge Qualitätsanforderungen erfüllen. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die die EG-Trinkwasserrichtlinie von 1998 in nationales Recht umsetzt, legt diese Anforderungen fest. Zu den grundlegendsten Bestimmungen gehört, dass Trinkwasser nicht nur frei von unsicheren Mengen an Stoffen und Krankheitserregern sein muss, sondern auch “rein und gesund” sein muss. Darüber hinaus regelt die Trinkwasserverordnung die Pflichten der Wasserversorger und Der Behörden; sie legt die mikrobiologischen und chemischen Parameter sowie die radiologischen Anforderungen fest, auf die geprüft werden muss, sowie die Häufigkeit, mit der Trinkwasser überwacht werden muss.

Um auch die hygienische Sicherheit des Wassers zu gewährleisten, sieht die Verordnung vor, dass Grenzwerte und Wasserqualitätsanforderungen in Haushaltshähnen eingehalten werden. Eine aktuelle englische Version ist derzeit nicht verfügbar. Download ENTWICKLUNG DER ENTWICKLUNG DER QUALITÄTS-REGULIERUNGEN UND STANDARDS: Allgemeine Leitlinien mit besonderem Schwerpunkt auf Ländern mit begrenzten Ressourcen Die Leitlinien für die Prüfung und Bewertung radioaktiver Stoffe im Trinkwasser im Jahr 2012 bedurften einer Überarbeitung nach der Umsetzung der Richtlinie 2013/51/Euratom des Rates, in der Anforderungen an den Schutz der Gesundheit der Allgemeinheit in Bezug auf radioaktive Stoffe in Wasser für den menschlichen Verzehr festgelegt wurden. Mit der dritten Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung, die im November 2015 in Kraft trat, wurde diese Richtlinie in nationales Recht umgesetzt und erstmals Anforderungen an den Schutz der Öffentlichkeit in Bezug auf radioaktive Stoffe im Trinkwasser eingeführt. Darin werden Parameterwerte für die Konzentration radioaktiver Stoffe, Spezifikationen für Referenzaktivitätskonzentrationen und Mindestnachweisgrenzen für die relevanten Radionuklide festgelegt, aber auch Anforderungen an die Probenahme oder Häufigkeit der Überwachung festgelegt, die eine einheitliche Prüfung ermöglichen.